Die Zukunftsperspektiven illustrieren
die strategischen Entwicklungsziele und zeichnen eine Stadt, wie sie sein könnte. Alle Zukunftsperspektiven sind als künstliche Orte entwickelt worden, um alle 6 Strategischen Entwicklungsziele gleichzeitig in einem Bild darstellen und um durch Überhöhungen die Maßnahmen deutlich machen zu können.

Auch in der Mainlage geht es um Innenentwicklung, aber mit Fokus auf dem Freiraum. Hier müssen vielfältige Nutzungsbedarfe und ökologische sowie klimatische Belange mit dem Wunsch nach weiteren Bauflächen in Einklang gebracht werden.

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Innen- vor Außenentwicklung!

  • Anbindung des historische Zentrums an den Fluss durch neues Mischgebiet mit ergänzenden Nutzungen.
  • Einbringung eines vielfältigen Forschungs- und Bürocampusses bietet gut integrierte innerstädtische Arbeitsplätze und ergänzt fehlende Wohnformen.
  • Aufwertung des Bestandes durch zum Campus gehörige Sport- und Freizeitanlage.

 

Identität weiterdenken!

  • Verbesserung der freiräumlichen Vernetzung in die Hanglagen fördert die Erlebbarkeit.
  • Verbesserung der Erlebbarkeit des Mains (Flussbaden, Wandern, Wassersport, Gastronomie etc.) rückt den Fluss stärker in den Fokus der Stadtgesellschaft.

 

Wohnen für alle!

  • Entwicklung vielfältiger generationenübergreifender Wohnformen auch für Wissenschaftler und junge Familien. Ziel ist es Wohnen und Arbeiten zu vereinen bzw. sehr große bzw. kleine Raumbedarfe zu bedienen und Services anzubieten.

 

Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität!

  • Ausbau des ÖPNV durch neuen tangentialen schienengebundenen ÖPNV.
  • Verbesserte Zentrumsanbindung durch eine neue Fuß- und Radverkehrsbrücke.
  • Ausbau der Beschiffung des Mains durch neue Anleger für Freizeitboote, Wassertaxis, Ausflugsschiffe etc.

 

Die ökologische Stadt!

  • Stärkung durchgängiger Grünverbindungen mit attraktiven Fuß- und Radverbindungen entlang des Flusses und gleichzeitigem Ausbau des Biotopverbundes.
  • Mehrfachnutzung von Hochwasserflächen durch Sport- und Freizeitnutzungen sowie urbaner Landwirtschaft und Kleingartensiedlungen.

 

Würzburger Wirtschaft profilieren!

  • Stärkung des Wandels hin zur produktiven und kreativen Stadt durch neuen gemischt-genutzten Standort, der vorhandene Stadtstrukturen ergänzt bzw. Infrastrukturen effizienter auslastet.
  • Verdichtung gewerblicher Strukturen zur besseren Bodenauslastung und Förderung von Synergien.


An welchen Orten in Würzburg sollten Aspekte aus dieser Zukunftsperspektive umgesetzt werden? Was müsste dabei berücksichtigt werden?

4 Kommentare
  1. Die stärkere Beschiffung des Mains ist besonders aus ökologischen Gründen äußerst fragwürdig. Vielmehr müssen erstmal die Probleme auf den Straßen gelöst werden. Gebiete mit hohem Leerstand und Brachflächen wie der Neue Hafen müssen vorrangig entwickelt werden.

  2. Der stärkere Einbezug des Mains in das städtische Leben ist durchaus zu unterstützen. Wichtig ist dabei allerdings, dass auf dem Fluss nicht wieder dieselben Probleme geschaffen werden wie an Land. Anders als in den Zielen angegeben sollte die Beschiffung des Mains durch motorisierte Schiffe und Boote reduziert und stattdessen dem nicht-kommerziellen Nutzen der Wasserflächen (Baden, Sportvereine) umgewidmet werden.

    Weiterhin ist die intensive Begrünung im Innenstadtbereich sehr wichtig. Große Bäume sorgen für Schatten, Abkühlung und eine angenehmere Atmosphäre in der Stadt. Damit die Aufenthaltsqualität am Main erhöht werden kann ist es allerdings unverzichtbar, den motorisierten Individualverkehr davon fern zu halten, ihn also z.B. auf dem Mainkai zu verbieten.

  3. Der Main-Radweg Würzburg-Veitshöchheim sollte ganzjährig am Main entlang befahrbar sein. Veranstaltungen müssen sich bei Bedarf durch variable Zäune abgrenzen. Gegenwärtig ist die Lage: Kaum ist das Wetter schön, wird durch U+D, Afrika, Mainfrankenmesse u. ä. der Mainradweg z.T. wochenlang gesperrt. Die “Umleitung” auf kombinierte Fuß-, Radwege ist unzumutbar für alle Beteiligten.

    1. Die oft unterbrochene Radwegführung am Main ist ein sehr guter und wichtiger Einwand.

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